SitemapHome Planet Toprun Laufticker Website Radio Allgäuwetter Web-Cams & Links Impressum Lebensläufe Lebensläufe mit Stoppuhr Dates Trainingspläne Ohral aktuell In the Gallery Gästebuch ------------------------------------------------------------------------Hallo liebe Laufbegeisterte!
--------------------------------------------------------------------- Editorial
Einleitend möchte ich hier zu wichtigen Grundlagen und Vorgehensweisen im Ausdauersport Stellung nehmen. Wenn man sich vornimmt,eine Strecke von A nach B in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen,sollte man sich die Frage stellen,wie gehe ich dabei vor,was mache ich da mit meinem Körper,das er auch macht,was ich von ihm verlange,um mein Ziel zu erreichen. Das ist im ambitionierten Wettkampfsport,möchte man ihn effizient betreiben und möglichst rasch Fortschritte erzielen,gar nicht so einfach.Immer wieder schleichen sich hier Trainings- und auch Ernährungsfehler ein,die einen effektiven,seriösen Leistungsaufbau verhindern. Gerade im Bereich der Nahrungsaufnahme wird z.B. häufig geschludert,was Qualität und Quantität der einzelnen Lebensmittel angeht. Genau darum möchte ich hier einleitend dieses Thema kurz aufgreifen und auf seine Wichtigkeit hinweisen. Sehr gerne vergleiche ich den Körper des menschlichen Langstreckenläufers mit dem des Ottomotors eines Autos,weil es hinsichtlich der Energiebereitstellung zur Fortbewegung doch einige Parallelen gibt. So sind die Substratspeicher einer Muskelfaser mit dem Tank eines Ottomotors vergleichbar;Substratspeicher werden mit Glykogen,Eiweiss und Depot-Fetten,der Tank mit Benzin,gefüllt. Im Vergaser wird nun das Benzin-Luft-Gemisch geregelt,beim Laufsportler regeln Zellplasma und die Mitochondrien die enzymatische Aufbereitung hin zur Energie,die aerob oder anaerob erreicht wird,dabei wird je nach Laufintensität Milchsäure oder Kohlendioxid,produziert.Es kommt zum Muskelantrieb.Beim Motor übernehmen diese Phase der Energiebereitstellung die Zylinder und sorgen so für den Kolbenantrieb,wobei Abgase enstehen. Ein Langstreckenläufer muss sich also einigen vorgegebenen Grundlagen der Energiebereitstellung fügen ,ob er das nun will oder nicht. Expliziert möchte ich in diesem Zusammenhang auf die Wichtigkeit gut gefüllter Energiespeicher (GLYKOGEN) hinweisen,ohne die im Langstreckenlauf kein Blumentpopf zu gewinnen ist. Der beste Trainingsplan wird nicht viel nützen ,wenn entscheidende Fehler bei der Nahrungsaufnahme des Athleten gemacht werden. Ein Michael Schumacher,um noch einmal den Vergleich zum Ottomotor aufzugreifen,hätte ein Rennen auch nicht mit halbvollem Tank begonnen,nur um anfangs an Gewicht zu sparen. In diesem Zusammenhang empfehle ich die Aufnahme von vollwertiger ,kohlenhydratreicher Mischkost während eines Trainingsaufbaus ;dazu sollte den Tag hindurch immer auf eine ausreichende Hydrierung in Form von Schorlen,Sportgetränken ,geachtet werden. Da es sich in den Trainingsplänen um durchwegs pulsorientierte Tempovorgaben handelt,ist hier der ambitionierte,erfahrene Langstreckler angesprochen,der seine Hf max. kennt,bzw. sie auch ermitteln kann. Der Laufanfänger ist hier nicht angesprochen. Darüber hinaus ist die Durchführung von Stabiübungen sinnvoll,um muskulären Dysbalancen entgegen zu wirken;auch ist das ein oder andere "Lauf-ABC"-Programm zur Ausprägung der Laufökonomie ins wöchentlich Pensum aufzunehmen.
Allen,die sich nun heranmachen,ihre persönliche Bestzeit zu erreichen ,wünsche ich viel Spass und Erfolg auf dem Weg dahin. Auf individuelle Fragen zur Trainingssteuerung oder ganz allgemein zu diesen Plänen kann diese Mailadresse weiter helfen: lauf45@web.de
Herzlichst, Achim Viol
--------------------------------------------------------------------- Legenderuhiger D.-Lauf : 70% bis 75% der Hf max. -------------------------------------------------------------------- 10000 Meter in 49:59 Minuten1.Woche
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