Immenstadt , am 25. April 2010

 

Dass mir nur keiner auf die Idee kommt, ich hätte nicht alles getan.....

Gestern hatte ich nochmal einen 23 Kilometerlauf in meinem Programm,den ich recht übermütig in einem 4:45 Schnitt durchlief.

Leider kam es darin nach ca. 18 Kilometern wiederum zu einem leichten Ziehen in der rechten Wade.Auch ganz leichte Hüftprobleme auf der gleichen Seite gesellten sich dazu.

Und das Alles ,nachdem der letzte lange Lauf über 28 Kilometer am letzten Wochenende beschwerdenfrei über die Allgäuer Bühne ging,und das sogar noch mit 3 Kilometer Endbeschleunigung.

 

Also habe ich mich gestern dann noch zu einem Schnellschuss entschieden,um auch wirklich alle Möglichkeiten gegen die Beschwerden genutzt zu haben, und mir X- KompressionsSocks zugelegt.

Diese Wunderteile sollen mich jetzt schmerzfrei durch die Vancouver Boulevards bringen,auch wenn dies nur auf Placeboebene geschähe: Ich habe vieles gemacht,alles versucht und werde nun in Kanada versuchen ,nicht wie eine Laufente umherzuwatscheln ,sondern richtig gut Gas zu geben und das Ziel zu erreichen.

 

Wünscht mir Glück ! ;-)

 

Derachim


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Am 17.4.2010

 

Wenn man sich nicht um alles selbst kümmert....: Da fegt man auf Island die Vulkane nicht gescheit und schon  manchen sie was sie wollen und verrussen die gesamte Athmosphäre,wie schlimm.

Dennoch glaube ich nicht,Bedenken haben zu müssen im Hinblick auf den Start des Fliegers nach Vancouver in der übernächsten Woche.Bis dann wird sich der Feuerspeier beruhigt haben und die Flugzeuge wieder normal ihre Bahnen am Himmel ziehen lassen.

 

Die Entwarnung ,die ich letzte Woche hinsichtlich meiner Wade gab,ist nur bedingt zutreffend gewesen.

Leider hat sie sich in einem 28 Klilometerlauf am letzten Samstag nach 14 Kilometer wieder mit leichtem Murren gemeldet.

Aber für heute,es ist der letzte Long-Jogg vor dem Date,bin ich grosser Hoffnung,dass die Beschwerden Vergangenheit  sind und nicht mehr auftreten werden, wohl auch nicht zuletzt auf Grund der angewandten Physiotherapie der letzten Wochen.

 

Und in zwei Wochen werde ich in Vancouver selber zum Vulkan,zum Laufvulkan nämlich....,und dann lass ich es richtig krachen.......!!!

 

MfG,

Achim


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9.4.2010

 

Entwarnung!

 

Oh ja,ich glaube doch,jetzt endgültig eine Entwarnungsmeldung herausgeben zu können.

 

Schon nach der ersten Anwendung an der Wade  vorgestern ging`s ihr bemerkenswert gut. Ich verspüre keinerlei Schmerzen mehr und werde morgen beim 28 er testen,ob ich mir nicht zu viel auf meine Wade eingebildet habe.

Gleich geht`s dann wieder zur Physio mit Strom und Kneten und so weiter,bis auch auch die letzte Verhärtung der Wade entzogen wurde.

Und jetzt glaube ich schon,dass in den Quadrizeps wieder einiges an Musike drin ist....

 

Es grüsst,

Mister 100000 Volt,der sich jetzt immer mehr auf Vancouver freut


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3.4.2010

 

Hallo Leute!

 

Tja ,was soll ich sagen?!

Nur soviel  vorab: Was haben diese beiden Herren dort oben zur Zeit gemeinsam?

 

Genau!

Sie haben Wadenprobleme-nur mit dem Unterschied ,dass der eine an der linken und der andere an der gegenüberliegenden Wade betroffen ist.

 

Gestern beim 30 Kilometerlauf spürte ich leider schon nach 5 Kilometern ein Wadenziehen auf der rechten Seite.Ich konnte zwar wieder einmal meine Einheit  geplant beenden,aber die Schmerzen waren doch recht signifikant.

Mein Fazit: Es geht wohl der Weg nicht vorbei am Physiotherapeuten . Dann ist der Start beim Vancouvermarathon doch gar nicht mal so gefährdet,denn heute zum Beispiel gibt die Wade schon fast wieder Ruhe-aber nur fast und ohne läuferische Aktivitäten.

 

Der Arjen braucht seine Wade ja heute schon,und zwar das sehr intensiv.

Alles Gute auf Schalke wünscht aus dem Reich der Läufer,

 

der Toprun

 

Immenstadt,am 27.3.10

 

Die neuen Schuhe unter der Wade

 

Es sind noch 5 Wochen bis zum Vancouver-Marathon ,die Zeit kommt nahe,immer näher und nun sollten alle Systeme laufen,und zwar störungsfrei.

Das war bis vor wenigen Tagen nicht immer so: In der letzten Woche meldete sich die rechte Wade mit einem recht manifestierenden Schmerz innerhalb eines 28 Kilometerlaufes bei Kilometer 11.Ich lief die Einheit zwar durch ,hatte danach aber doch erhebliche Probleme bei der Belastung des Quadrizeps .

Das musste weg,und zwar möglichst schnell:ich rieb mit Mobilat , massierte mit Händen, dehnte mit Wonne und sockte mit Kompression.

Das Resultat kann sich sehen lassen: Ich bin schmerzfrei,nach noch nicht einmal einer Woche der Beschwerden.

 

Sicherheitshalber wechselte ich meine Laufschuhe aus und darf Euch nun diese beiden Modelle ,die von nun an im Einsatz sind,hier vorstellen.

 

1.: Saucony ProGrid Ride 2

 

2.: Soucony Omni 7

 

Nach langer Zeit verwende ich nun mal wieder einen stärker gedämpften Schuh,dessen Abrollverhalten zwar etwas schwerfälliger daherkommt, sich aber dafür möglicherweise "wadenfreundlicher" verhält....;-)

 

......auf meinem Weg nach Vancouver


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Rosenmontag am Mittag

 

Montag ,d. 15.2. 2010

 

Und wieder einmal machte ich mich an den Mittag.

 

Um Kraftausdauer und mentale Stärke, wie Leistungswille und allgemeine Belastbarkeit für schnellere Tempoläufe im Flachen zu erlangen,macht ich mich um 8:30 Uhr in der Frühe daran,auf dem Weg nach Vancouver,dem Mittag(1454 m) wieder einmal die Ehre zu erweisen.

 

Schnell erreichte ich den Friedhof,hier beginnen die ersten Steigungen auf meinem Weg zum Gipfel.

 

Das Geläuf ist schneebedeckt und sehr steil,aber recht griffig,die Temperatur liegt bei -8°C ,auch hier ist die grosse Grimmigkeit vorerst wohl Geschichte.

 

 Meine Beine tragen mich hinauf zur hölzernen Kapelle,die ich schnell unter und hinter mir lasse.

Und schon taucht die Mittelstation vor mir auf,hier finden sich schon einige Snowboarder und Schifahrer ein.

Ungläubige Blicke begleiten mich,als ich über die frisch präparierte Rodelbahn ,in die Hänge laufe,die man jetzt wohl als Piste bezeichnen kann.

Auch hier hat meine spezielle Freundin,die Schneekatze mit der ich mir hier oben schon packende Duelle lieferte,, ganze Arbeit geleistet: Der Untergrund ist griffig und lässt mich nur kaum im Schnee einsinken.

 

Ich erreiche die fast zugeschneite Schwandenalp,was für ein herrlicher Anblick.Aber die Temperatur sinkt jetzt doch merklich von Minute zu Minute.

 

Auch hier gibt`s von einigen Snowboardern einiges Gestaune über mein Tun hier in dieser Höhe.

 

Die Mittagschulter nimmt mich auf,lässt mich gut die letzten hundert Höhenmeter aufwärts kommen und siehe da,nach 44 Minuten stehe ich auf dem Gipfel des Mittags,incl. Fotoshooting.

 

Leider kam die Sonne nur teilweise zum Vorschein,und so rannte ich schnellstens wieder hinunter ins Tal,vorbei an der hölzernen Kapelle,hindurch Immenstadt und in meine warme Wohnung.

 

Alaaf !

 

Euer Toprun

 

Der 10er,aber schnell

 

Montags ist,wie man weiss,eine schnellere Einheit für mich geplant.Das gilt besonders im Vorfeld eines Marathon.

So war auch heute ,am 31.8.09, mein Ziel  10000 Meter in einem Tempo zurückzulegen,das mich nicht an meine Grenzen brachte,aber dafür zu sorgen hatte,meine aerobe Ausdauer zu erhöhen und zu kontrollieren.

 

In aller Kühle des frühen Morgen,so gegen 8,machte ich mich bei +5 ° auf den Weg zum Illerdamm,den ich nach 1000 Meter Einlaufzeit erreichte.

 

Ich fing an zu düsen,die Beine und Füsse machten ,was ich ihnen befahl, schnell starteten sie in die Flugphase,um unmittelbar danach elegant in die Abrollphase hinüberzugleiten,um unmittelbar danach das Gleiche zu wiederholen.....

Die Lunge nahm ihre Arbeit intensiver auf,sie tat ihr Bestes,gab den aufgesogenen Sauerstoff in die jetzt wichtigen Organe weiter......

 

Alles kam zu einer Einheit,zu einem Gleichklang einzelner Komponenten, zusammen,es war ein Orchester der Organe,die als Resultat  eine hohe Ausschöpfung der Vitalkapazitäten der fleischlichen,dazu gehörigen  Performer zur Folge hatten.

 

Es war fast alles perfekt,wäre da nicht das zeitweise Zuschnüren der oberen Atmungsorgane  gewesen,das mich daran erinnerte, mich immer noch mit einem ,wenn auch abklingenden,Infekt zu beschäftigen.

 

Den 3 Herren ,die hier am Strand von Las Canteras ,aus Sand abgebildet wurden,kann das Wurscht sein.

Und ich bin überzeugt davon,dass ,wenn ich an denen nicht so oft im Training verbeigelaufen wäre ,auch wenn der komische warme Meereswind mir gern mal Erkältungen "schenkt",ich die 42:30  letztendlich heute nicht doch recht locker zustande gebracht hätte.

 

Aber ich war zufrieden und weiss,bis zum  20. habe ich keinen "Hals"mehr.

 

Toprun

 

 

 

 

 

Stolz und elegant

 

 3.8.2009

Wieder einmal liess sich der Sommer nicht blicken  ,flugs nutze ich diese Gelegenheit,denn sie war wirklich günstig.

Der Illerdamm stand bereit,um mich aufzunehmen für ein 6x1000Meter Programm.

Ich war schon beim Einlaufen davon überzeugt,dass wird heute mal wieder was,so stolzierte ich zum Startpunkt des ersten 1000ers.

Fast schon hochnäsig ging ich die ersten 100 Meter an,ich flog davon,wer hätte mich halten können?!

Nach einem Gleiten mit Zug erreichte ich das Ziel des ersten Kilometers in 3:51 Minuten.

He,das war doch schon fast wie früher,naja fast...;-)

 Ich trabte kurz und ging die nächsten Belastungen stolz an,ich war so zufrieden mit mir,denn auch den 6. Tausender absolvierte ich recht elegant in unter 4 Minuten,wenn`s zum Schluss auch etwas schwer fiel.

 

Proudliest Greetz,

 

Toprun ;-)


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18.7.2009

On the way to Berlin    

It,s better to have a Toprun   

 

Und wieder einmal stand heute ein längerer Lauf,wie so oft samstags, für mich an.Die Wetterprognosen deuteten eher auf Ungemach von Oben hin : Es sollte Starkregen mit Überflutungsgefahr auf meinem Laufterrain anzutreffen sein.

Oh !

Somit war ich auf alles vorbereitet ,und als ich am Morgen gegen 10 das Haus verliess gab es Sprühregen bei 8 ° .Das lässt sich doch gar nicht so schlecht an,ich gab Gas und merkte schon nach einigen Kilometern,dass das genau "mein Wetter" war.Ich fühlte mich wohl und wohler ,huschte von einem Kilometer zum anderen, dabei liess ich die Landschaft ,die Berge, die Seen mit frischer Luft an mir vorbei schweben und auf mich einwirken.

Es ist so schön,wenn der Sommer mal Pause macht,die Bewegungen wieder locker und leicht werden,man sich einfach fit und vital fühlt.Da stand ich nun gleitend  in meiner Luftbahn,die ich so ungern nach 28 Kilometern und 140 Minuten, wieder verlassen musste. 

Nicht gegen die Strecke laufen,nicht gegen den Körper arbeiten,sich nicht immer von der Zeit zum Sklaven machen zu lassen, das sind die Vorzüge ,die einem das Laufen noch angenehmer erscheinen lassen, und mehr noch: Sowas macht zum Lebensläufer ,der nicht gegen ,sondern sich  "mit" Allem bewegt, der nicht kämpft,wo es eigentlich nichts zu kämpfen gibt. Ich weiss,es ist eine kleine Kunst, aber manchmal gelingt es einem,diese auch in die Tat umzusetzen-manchmal auch öfter.....;-)

 

   Oh ja, ich hatte einen Toprun !  

Wieder einmal.


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19.6.

The new Runners

 

Skeptische Blicke sind hier eher unangebracht.

Darf ich vorstellen? Meine neuen Renner von Mizuno:

1.: Wave Elixier 3

2.: Wave Precision 6

Wie ich finde ,sehen die nicht nur schnell aus,sondern sind und machen auch schnell-vorausgesetzt man "kann" auch schnell....;-)

 

 

Jetzt hoffe ich auf eine gute Kooperation mit den beiden Paaren für die Zeit der Übungen für den Berlin-Marathon.


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Es ist angerichtet

13.4. 09

Soeben habe ich meine letzte schnellere Tempoeinheit beendet und ich war zufrieden.

Es ging darum,einen 10 Kilometerlauf im zügigen Tempo zu absolvieren,der mich aber bei weitem nicht ans Leistungslimit bringen sollte.

 Diese 10 Kilometer beendete ich in einem 12-Kilometer-Lauf in 42:50 Minuten und war dabei jederzeit gesprächsbereit.

Nun kann der Wien-Marathon kommen,die Sonne jedoch geht mir in diesem Zusammenhang,nämlich in diesem Aprilsommer ,nicht so richtig aus dem Kopf-ich bitte also um mehr Blumen, aber weniger Sonne am Sonntag.

 In guter Hoffnung sehe ich einer veränderten Wettersituation am Sonntag entgegen.

 

Many greetz, 

Achim


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Illerdamm ,den 16.3.2009 um 9:03 Uhr  

 Tempo Tempo

Nächste Woche steht  der Halbmarathon in Köln für mich an.

Deshalb plante ich heute ein 3 x 3 Km extensives Intervalltraining auf dem schneefreien Illerdamm. Mein Vorhaben war nun,die 1000 Meter Abschnitte in einem 4:12 er Schnitt zu laufen.Das gelang nur bedingt,denn ich konnte nicht umhin,die Belastungen in je 12:23-12:25 zu beenden. Naja,etwas zu schnell und ich gebe zu,ich war schon am schnaufen,aber dennoch ist das Tempo für einen alten Mann gar ned einmal so schlecht.

In Köln rechne ich nun , auch im Hinblick auf den nicht schnellen Laufuntergrund dort, mit einer 1:32-1:33 er Endzeit-Voraussetzung dafür sollten aber gute Bedingungen sein,da mein Körper nicht mehr in der Lage ist,objektive Erschwernisse wie Wind,Starkregen und dergleichen,zu kompensieren. Dafür fehlen mir halt die Trainingsumfänge.

Und somit kann ich mich jetzt auf Köln freuen und das tue ich ab sofort auch....;-)  

 

 Achim  

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 Oberallgäu,am 7.3. 09 

Gerade komme ich von meinem 5. längeren Lauf für den Wien-Marathon und es war wieder mal recht beschwerlich.

Der Laufuntergrund war einmal mehr bei solchen Läufen 20 cm neuschneebedeckt,die hohe Altschneepampe zähle ich ja schon gar nicht mehr,weil sie liegt wo sie liegt:Das ist nicht auf den Strassen und Wegen ,sondern in der Landschaft. 

 Zudem erschwerte heute ein heftiger Wind mit dichtem waagerechtem Flockentreiben mein Vorwärtskommen. 

Ich bin aber zuversichtlich trotz dieser widrigen Umstände mein Minitraining weiterhin gut über die Allgäuer Bühnen zu bringen,weil ich ja weiss,in Wien wird alles anders: Da ist Wettkampf;da wird geflogen!Und der Schnee ist bis dahin Schnee von gestern.

Mit skeptischem Blick nach einem 28er grüsst heute,

 Dermarathonman,der auf dem Weg ist.....;-)  


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Rosenmontag , der 23.2. 2009

 

 

 Nie wieder !

 Es hatte geschneit,seit Wochen nichts anderes , wenn man morgens täglich aus dem Fenster schaute : 20- 30 Zentimeter Neuschnee lagen wieder mal da herum.

Die Schneedecke wuchs,sie verdoppelte sich und wuchs wieder weiter,um sich dann noch einmal zu verdoppeln...

In diesen Rhythmus der Natur hinein, plante ich heute,am Faschingsmontag, einen Tempodauerlauf ,zu integrieren.

Wie "immer" wuchs die Schneedecke über Nacht an und ich denke ,dass jetzt ein Meter Schnee lag.

 

`Was soll ich machen? Soll ich mich in einem ca. 5er-Schnitt durch eisige und  verschneite Illerdämme kämpfen ,um bei diesem "Tempo" dann am Limit zu laufen um meine geplanten "schnellen" 10 Kilometer so in 48 oder 46 Minuten zu finishen,oder soll ich es wirklich noch einmal machen?! Mit diesen Teilen unter meinen Füssen?! Eigentlich kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen,zu sehr war ich vor anderthalb Jahren davon überzeugt,sie nie wieder benutzen zu werden.Wie dachte ich doch damals:So das wars,nie wieder werde ich Verwendung für euch haben;und lagerte sie ein.`

Ich grinste fast ein wenig in mich hinein,als ich die Schranktür öffnete,in dem der alte Schuhkarton stand,in dem sie sich befanden-eingemottet,seit weit über einem Jahr nicht mehr benutzt,fast vorwurfsvoll "blickten" sie mich an,als ich die Schachtel öffnete und mir wurde dabei klar : Ich mach es !

 Etwas unbeholfen machte ich mich im Treppenhaus auf den Weg nach unten,dabei begleitet wurde ich fast peinlich durch das Geräusch,das sie bei jeder Stufe unter meinen Füssen erzeugten-es war ein Quietschen,Rasseln,Klackern....,und alles war so furchtbar laut.

Hoffentlich hat mich keiner gehört!

 

Draussen endlich angekommen,bekomme ich  den Laufuntergrund unter die Sohlen,für den ich diese  reanimiert habe.

Ich stehe im Schnee,lasse die Stoppuhr piepsen und los geht`s im dichten Schneetreiben.

 Nach 2 Kilometern bin ich warm und habe mich ein wenig an dieses jetzt doch recht unbeholfene Laufgefühl gewöhnt,ich gebe Gas,trotze allen widrigen Bedingungen,laufe die 10 Kilometer sicher in 43 Minuten und komme nach einem Kilometer Auslaufen wieder zurück zu meiner Wohnungtür.

Ich bin stolz auf mich und auf sie : Meine Spikes!

Was hätte ich heute nur ohne sie gemacht?!?

Auf meinem Weg nach Wien.

 

22.12. 2008

 

Über die Feiertage zum Jahreswechsel hat man oft die Musse und den Verstand,über das,was man macht,was man gemacht hat und was man machen wird,nachzudenken.

Deshalb gebe ich jetzt hier  einen Link preis,der darauf hinweist,dass eine körperliche Ertüchtigung nicht in jedem Falle gesund und somit auch erstrebenswert ist.

 Bitte klickt doch einfach mal hierher und  checkt Euch selbst.

Ich hoffe ,keiner von Euch fühlt sich hier angesprochen....

 

Herzlichst,

Toprun

 

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Der "Ruhige" am Samstag 

1.November 2008

Wie das so ist,laufe ich meistens am Samstag eine ruhiger Einheit;dies sollte auch Allerheiligen der Fall sein.Es war ein Wetter,wie geschnitzt,der Wind war was weiss ich wo,nur nicht hier,die Sonne schien so hell in den Tag,dass es einem im Herzen gut tat und die Temperaturen waren mit 6° C zum Laufen ideal "warm".

Ich trabte los,genoss die klare Spätherbstluft,die so heftig würzig meine Nasenflügel herunterströmte,ich inhalierte -und da war er auch schon,der erste Kilometer-in 4:15 Minuten.Okay,dachte ich,das ist nicht schlimm,denn ich es ging ja leicht bergab und wenn man sich sooo fühlt....Die Iller neben mir gurgelte mir ihr fast schon juchzendes rauschendes Lied vor,fast so als hätte sie selber Freude an diesem Tag,dabei war sie doch mitten drin im Szenario,sie war mehr noch,sie war Bestandteil davon.

Den Wendepunkt erreichte ich,ich drehte um,und merkte immer mehr wie ich alles fand und wie ich unterwegs war:Es war super!Weiter tanzte ich über den Damm,der Weg ist flach und ich kenne jeden Stein darauf,doch heute war jeder Stein ganz edel,er war Mitbestandteil meines ruhigen Laufes,der mich schweben liess wie selten zuvor.

Nach ca. 9 von geplanten 12 Kilometern merkte ich ,wie ein Radfahrer meine Verfolgung aufnahm.Das ging minutenlang so,ich zog weiter durch die Landschaft,ich schaute nicht mehr zur Uhr,ich hätte wohl auch einen 4er-Schnitt laufen können,ohne dabei das Rechnen zu verlernen.

"Vielleicht ist er ja abgebogen,der Mann auf dem Rad,und wenn nicht soll er nun doch endlich an mir vorbeifahren!" dachte ich schon halb böse.Nach ca. 11 Kilometern schloss links  ein Rad zu mir auf,der Fahrer staunte freundlich darüber,dass ich wohl sehr gut drauf sei,weil ich nun schon seit 2 Kilometern einen 14 Stundenkilometerschnitt halten würde.Er verabschiedete sich freundlich und war schnell nicht mehr zu sehen,in meinem "ruhigen" Lauf am Samstag.

Aber es war so schön!  


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25 Runden am 15.9.08


 

Wie das so oft der Fall ist,mache  ich montags eine Einheit,die ich schneller laufe.

Dazu war heute  ein "schneller" 10er in Form eines Tempodauerlaufs kurzfristig in mein Programm aufgenommen worden.Die 25 Runden im Stadion "fühlten" sich gut an,ich brauchte 41:45 Minuten und war nie am Limit.

Gern gestehe ich,dass mich genau "mein" Wetter dabei unterstützte,genau so über die Tartanbahn zu schweben:

Es war 6°,fast windstill und  trocken.

 Hurra,der Sommer ist vorbei! 

Und Köln wartet auf mich....... ;-)

31.8.08


Wassertreten in der Iller -zur weiteren Regenerationsmassnahme nach meinem "Extremlauf" über wahnsinnige 32 Kilomter und abendlicher Bergbegehung gestern-das war kalt,aber enspannte meinen Körper sowie meine Venen......,hmmmmm


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Am 30.8.08


 Beim Longjoggwendepunkt in Fischen; zu erkennen sind im Hintergrund von links Nebelhorn,Rubihorn,Trettachspitze, Mädelegabel.....

Long Jogg


30.8.08 

Heute nachm "Langen"  war die Sonne etwas störend und deshalb ging`s danach schnell langweg auf den Boden.Das nennt man auch naive Spontanreg. ;-)

 Aber schön war`s dennoch.....

Olympischer Marathon Peking


 22.8.08 

 

Und wieder einmal haben wir einen olympischen Marathon.

 

Der Marathon der Herren in Peking wird Samstagnacht um 1:30 nach unserer Zeit gestartet. Auch hier wieder sollte gelten: Zusehen ist für jeden Läufer Pflicht ,und  Marathonläufer ,die hier nicht einschalteten, liessen klare blasphemische Tendenzen  ihrer ausgeübten Sportart erkennen. 

Also ,Leutz,Ihr wisst schon,was ich meine......!;-) ANKNIPSEN bitte und  mitfiebern.......

 

 
 
 
 
 
 16.8.:
Also Herrschaften,wie man ja weiss, findet diese Nacht um 1:30 unserer Zeit der Marathon der Frauen bei den olympischen Spielen in Peking statt.
 
Was  muss ich noh dazu sagen....?! ;nur eins noch,dass mir das auch alle gucken,und zwar live,lasst die Mädchen nicht hängen,die haben sich Eure Aufmerksamkeit verdient.Also macht die Video-und DVD-Recorder ruhig aus,versprochen?!
 
 
Das ist Marathonfieber live!!!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 15.8.
 
 
Bevor ich hier bald weitermache,kömmt erst einmal diese Topmeldung zur Geltung,die auf eine Seite 1 gehört:Sabrina Mockenhaupt vom Kölner Verein für Marathon erreicht bei den olympischen Spielen in Peking im 10000-Meter-Lauf den 13. Platz in einer Zeit von 31:14 Minuten,die auch persönliche Bestzeit bedeutete.                                       Glückwunsch,Sabrina   -----------------------------------------   --------------------------------------------------------------------------------------------  „Ich bin richtig glücklich. Ich hätte nicht gedacht, dass es so läuft. Bei 32 so hochkarätigen Läuferinnen im Feld 13. zu werden, ist super. Es war herrlich“, sagte die 27-Jährige nach dem Rennen. „Als ich alleine gelaufen bin, habe ich nach jeder Runde die Zeit mit meiner eigenen Uhr gestoppt, um nicht langsamer zu werden. Es war endlich wieder ein Rennen nach meinem Geschmack – mein schönstes bisher.“ Nach dem superschnellen Rennen meinte die strahlende Siegerländerin Sabrina Mockenhaupt: "Ich bin total glücklich. Das ist ja hier kein Kindergarten." Vor vier Jahren bei den Spielen in Athen hatte sie Platz 15 belegt und wurde diesmal dank ihres Kampfeswillens sechstbeste Europäerin. "Ich habe eine Frau nach der anderen eingesammelt. Das war nach meinem Geschmack."